
Seit mehreren Jahren wird dieses Projekt dank Unterstützung der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der NABU-Fachgruppe Artenschutz am Gebäude durchgeführt.
Wir beraten, wenn Nistquartiere von Gebäudebrütern gefährdet sind, wenn es um Schlafquartiere von Fledermäusen geht oder wenn im Rahmen von Gebäudesanierungen neue Einschlüpfe für geflügelte Mitbewohner geschaffen werden sollen.
Gerade Siedlungsgesellschaften, größere Betriebe oder Schulen stehen hier mit ihren Gebäuden im Fokus. Aber wir helfen natürlich auch bei kleineren Privatprojekten.
Im Bild ein gut gelunges Vorhaben: hier wurde im Zuge einer langfristigen Einrüstung des Oldenburger Amtsgerichtes dafür gesorgt, dass die im Mai 2026 anfliegenden Mauersegler Ersatz für ihre nicht mehr vorhandenen 10 Nistplätze finden; Ende Mai konnten wir bereits feststellen, dass mindestens zwei der insgesamt 30 Kästen belegt sind. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Kästen dauerhaft an der Fassade angebracht - die Mauersegler sind dann also einfach am selben Gebäude umgezogen; wir hoffen, dass alles nach Plan klappt...
Am 16.03.25 haben wir in einer gemeinsamen Aktion mehrere Fledermausquartiere an Gebäuden des Oldenburgischen Staatstheaters angebracht.
Es waren die NABU Fachgruppen Fledermaus und Artenschutz am Gebäude sowie eine AG des Theaters beteiligt. Die Kästen hat das Theater selbst finanziert, der Steiger arbeitete im Rahmen eines Gebäudebewohner-Projektes, das von der Stadt Oldenburg ermöglicht wurde.
Im Sommer 2026 ist die Anlage eines ergänzenden Wildstaudenbeetes vor dem Eingangsbereich des Staatstheaters geplant. Auch hier arbeiten Theater-AG und NABU eng zusammen. Dieses Beet soll gezielt nachtaktive Insekten anlocken; denn die sind ja die Lebensgrundlage der Fledermäuse...

Mauersegler suchen sich kleine Nischen in Gebäuden. Sie verbringen nur drei Monate des Sommers bei uns im Norden. Da sie sehr standorttreu sind, sollten Nischen und Zugänge zu Dachböden auf jeden Fall erhalten bleiben. Wenn dies nicht möglich ist, können alternativ Nistkästen außen an den Fassaden angebracht werden - gern auch möglichst viele nebeneinander, denn Mauersegler sind sehr gesellige Tiere!
Hier konnte die Oldenburger NABU-Stadtgruppe ein weiteres Projekt für den geschützten Gebäudebrüter initiieren. Vor allem im Ziegelhofviertel traten begeisterte Anwohner auf den NABU zu, um sich in ihren Straßen für den Gebäudebrüterschutz einzusetzen. Die Stadt Oldenburg übernahm für dieses engagierte Vorhaben die Kosten der Kästen und der Arbeitsbühne zur Anbringung in luftiger Höhe.
Im Rahmen unseres Projektes wurden an mehreren Gebäuden im Oldenburger Land Mauerseglerkästen durch Projektleiterin Silke Kreusel selbst montiert. Dies waren Orte, an denen man nur mit einem Steiger in die nötige Höhe kommen konnte, um die Kästen anzubauen.
Auf dem Foto sieht man drei neue Nistgelegenheiten an der Oberschule in Harpstedt. Weitere Kästen wurden auch in Jever, Westerstede und Cloppenburg montiert.

Bestellung:
Der Projektflyer wird demnächst kostenfrei über unsere NABU-Geschäftsstelle in Oldenburg bestellt werden können.
Den 'Baufamilien-Ratgeber' erhalten Sie für 1,- Euro plus Versandkosten beim NABU Mecklenburg-Vorpommern