NABU Wardenburg

Landkreis Oldenburg

Kontakt:

 

Kelvin Witte

 

Tel: 04407-9138989

kelvin.witte@ewe.net

 

Info:

 

Wer an einer Mitarbeit in dieser NABU-Gruppe interessiert ist, wendet sich bitte an Kelvin Witte.

Veranstaltungen und Termine

Regelmäßiges Monatstreffen: Jeden dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr; Treffpunkt bitte bei Kelvin Witte erfragen; Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

Projekte und Aktionen

Futterspende: Nachdem im Herbst ein LKW mit einer Ladung Vogelfutter verunfallte, wurde die Ware beim Logistikunternehmen PHL in Wardenburg bis zur versicherungstechnischen Klärung eingelagert. Als klar war, dass die beschädigten Verpackungsbehälter nicht mehr in den Verkauf gebracht werden können, stand die Ware zur Vernichtung an. Nicole Heinemann und Unternehmerin Sandra Poelmeyer haben sich dann dafür eingesetzt, dass das Vogelfutter stattdessen an den NABU Wardenburg gestiftet wird. Der NABU sagt 'Vielen Dank'!

Nisthilfenaktion in der Gemeinde Wardenburg: Mehr als 900 Euro hat der Nabu Wardenburg in neue Nisthilfen inverstiert, die durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung finanziert wurden und im Gemeindegebiet ausgehängt werden. Wer bei der künftigen Betreuung der Nistkästen mithelfen möchte, ist sehr willkommen. Rückfragen bitte unter kelvin.witte@ewe.net.

Europaweit nimmt die Zahl der Brutvögel in den Siedlungen stark ab, da wegen der Sanierung von Gebäuden, fehlenden Totholzes in Hecken und vor allem durch den Flächenverbrauch durch Versiegelung von offenen Flächen Brutmöglichkeiten und Nahrung fehlen. Daher ist das Aufhängen von künstlichen Nisthilfen eine geeignete Möglichkeit, aktiven Artenschutz zu betreiben erklärt Witte.


NABU Obstwiese: Auf einer fast 1 Hektar großen, bislang brach liegenden Fläche am Burgweg in Wardenburg soll ein Kleinod biologisch wertvoller Vielfalt entstehen, in dem ganzjährig Insekten wie Schmetterlingen und Wildbienen sowie Spinnen und Vögeln Nahrung und ein neuer Lebensraum geboten wird.

Ein Teil der Fläche wird zunächst ausgehagert und mit einer regionalen Wildpflanzenmischung eingesät. Hier soll langfristig eine artenreiche Wiese aus Wiesenblumen und Wildgräsern entstehen. Ein Viertel der Fläche wird zunächst nicht bearbeitet, da sich im vergangenen Sommer zahlreiche Schmetterlinge und Wildbienen an den Disteln und Brennnesselbeständen zeigten. Die Streuobstwiese mit verschiedenen alten Obstbaumsorten im hinteren Teil der Fläche wurde gemäht und durch weitere Obstbäume ergänzt.

Insekten retten!: Auf das zweijährige Projekt 'Insekten retten!' machte die Wardenburger NABU-Gruppe zusammen mit der Nabu-Stiftung „Oldenburgisches Naturerbe“ an einem Stand auf dem Wardenburger Herbstmarkt aufmerksam. Hier konnten nicht nur Termine für eine persönliche Gartenberatung festgemacht werden. Auch Firmen in Gewerbegebieten Tipps für eine insektenfreundlichere Gestaltung ihrer Außenanlagen gegeben. Auf dem Foto:  Silke Kreusel von der Nabu-Stiftung und Kelvin Witte, NABU Wardenburg.

Schwalbenschutz: Der NABU Wardenburg zeichnet immer wieder besonders schwalbenfreundliche Häuser mit einer Plakette der NABU-Aktion 'Schwalben Willkommen!' aus. Gerade im Umkreis von Wardenburg scheint es besonders viele Schwalbenfreunde zu geben.

Neben diesen Plaketten ist der NABU auch praktisch aktiv, indem im Rahmen eines Projektes - gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung - bereits etliche Schwalbennester an geeigneten Häusern angebracht wurden.

Die Aktionen zum Schwalbenschutz werden durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert!

Vier Wardenburger Rauchschwalben
Vier Wardenburger Rauchschwalben

Steinkauz (Foto: D. Schmidt)
Steinkauz (Foto: D. Schmidt)

Eulen und Käuze: Unbemerkt und heimlich leben sie in der Nähe des Menschen, jedoch sind sie als Kulturfolger auf den Menschen angewiesen: Steinkäuze benötigen artenreiches Grünland und alte Obstbäume mit Baumhöhlen als Brutplatz. Schleiereulen dagegen bewohnten früher häufig die Giebel alter Bauernhäuser und halfen als Mäusejäger den Landwirten. Jedoch gehen immer mehr Brut- und Nahrungsstätten verloren, sodass es immer wichtiger wird, wenn Menschen den Lebensraum von Eulen schützen. Maßnahmen für den Erhalt der Lebensräume für Eulen können ganz unterschiedlich sein. Beispielsweise können alte Eulenfluchten geöffnet oder Nisthilfen für Schleiereulen angebracht werden. Genauso helfen kann aber der Erhalt alter Obstbäume oder das Aufhängen von Steinkauzröhren. Wer etwas für die heimischen Eulen tun möchte oder bereits aktiv ist, was den Eulenschutz betrifft, kann sich beim NABU Wardenburg melden, Wir beraten auch gerne, was man vor Ort noch für Schleiereule & Co. tun kann.

Storchennest: Am 25.2.19 hat der NABU Wardenburg in Zusammenarbeit mit dem Ziegeleiverein Westerholt und dem Bürgerverein Westerholt ein Storchenest auf einem kleinen Schornstein in 19 m Höhe befestigt. Der Bürgerverein Westerholt wurde vertreten durch den 1. Vors. Claus Oeltjebruns, der Ziegeleiverein durch den 1.Vors. Edgar Ruhm und weiteren Personen sowie der NABU Ortsgruppe Wardenburg durch Kelvin und Helmut Witte.

 

Ein besonderer Dank geht an das Werkstatt-Projekt LEB aus Wildeshausen die das Nest gebaut haben.
Und an die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg, die den Hubsteiger finanziert haben.

Schleiereulen: Am 24. November haben Kelvin Witte, Klaus Kieler (beide NABU Wardenburg) und Hansjürgen Festerling - der Schleiereulenexperte des NABU Oldenburger Land - einen neuen Schleiereulenkasten in Achternmeer angebracht.

 

Auf dem Foto: Kelvin Witte und Hansjürgen Festerling

NABU-Radtour durch die Gemeinde: Am 16. August führte Walter Borchers vom NABU Wardenburg eine große Gruppe per Radtour durch die Ortschaften Astrup, Charlottendorf West und Ost und Littel.

 

Alleen, Ackerrandstreifen, Waldpflanzungen, Windschutzstreifen, Feucht - Biotope in der Letheniederung  und  andere ökologisch interessante Flächen wurden während dieser Radtour besucht.

Wildblumenwiese: Im September 2017 wurde an der Achternmeerer Straße mit dem NABU Wardenburg eine Wildblumenwiese angelegt.

Wohnen unter der Brücke: Ende April 2017 wurden an drei Huntebrücken durch den NABU Wardenburg Nisthilfen für Schwalben und Bachstelzen angebracht.

 

Wir hoffen, dass schon in dieser Saison die ersten Brückenbewohner einziehen werden...

Stabile Montage  ist zwingend - Schleiereulenkästen sind ziemlich groß...
Stabile Montage ist zwingend - Schleiereulenkästen sind ziemlich groß...

Schleiereulenkasten: In einer privaten Scheune in der Achterneerer Str. wurde im Februar durch den NABU Wardenburg eine professionelle Nisthilfe für Schleiereulen installiert.

 

Die Schleiereule war einst häufiger Brutvogel in Scheunen und Kirchtürmen der Region. In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände aufgrund moderner Bauweisen und Veränderungen in der Kulturlandschaft jedoch stark zurückgegangen.

 

Weitere Infos im Pressetext...

Walzen nach der Aussaat...
Walzen nach der Aussaat...

Feldsperlinge: Im April 2016 wurde gemeinsam mit Schülern der Letheschule ein Blühstreifen für Feldsperlinge (und andere Vögel) angelegt. Auf einem privat zur Verfügung gestellten Gelände bei Achternholt wurden etwa 400 qm mit heimischem, regional erzeugtem Saatgut für Feldraine besät (s. Foto oben).

 

Das Saatgut wurde durch den NABU im Zuge des Projektes 'Feldsperlinge - Vögel des Siedlungsrandes' kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nun hoffen wir, dass sich der Sreifen gut entwickelt - damit sich die Feldsperlinge auf dem Gelände wirklich wohl fühlen, wurden gleich noch mehrere Nistkästen aufgehängt.

Einsatz für bedrohte Insekten: Mit Bohrmaschine, Rosenschere und selbst gebrannten Bienenniststeinen rückten die Ehrenamtlichen des NABU Wardenburg im Juli 2016 der renovierungsbedürftigen Insektennisthilfe auf dem Gelände des Ziegeleimuseums Westerholt zu Leibe. Bei dieser Aktion wurden einige 'Bausünden' korrigiert (nicht alle gut gemeinten Hilfen für Insekten sind wirklich sinnvoll), altes Material ausgetauscht und die Anlage um neue Elemente ergänzt.

 

Der Einsatz wurde von Kristin Böhm, Projektleiterin von 'Plan Bee' beim Oldenburger NABU fachkundig begleitet, so dass alle Teilnehmer auch gleich wichtige Infos mit nach Hause nehmen konnten.