NABU Wardenburg

Landkreis Oldenburg

Schüler der Lethe-Schule und Aktive des NABU bei der Aussaat
Schüler der Lethe-Schule und Aktive des NABU bei der Aussaat

Kontakt:

 

Kelvin Witte

 

kelvin.witte@ewetel.net

 

Info:

 

Wer an einer Mitarbeit in dieser NABU-Gruppe interessiert ist, wendet sich bitte an Kelvin Witte.

Veranstaltungen und Termine

Regelmäßiges Monatstreffen: Jeden dritten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr; Treffpunkt bitte bei Kelvin Witte erfragen; Gäste sind natürlich herzlich willkommen

 

Am 20 Juni bietet die NABU Gruppe Wardenburg einen abendlichen Kräuterspaziergang entlang der Lethe an. Viele Wildkräuter werden als (Un)- Kräuter beschimpft, doch welche heilbaren Wirkstoffe verbergen sich in so manchen Wildkräutern und welche Bedeutung haben die Wildkräuter für den Menschen und unsere Natur. Gemeinsam erkunden wir mit Manuela Kieler die Pflanzenwelt und erfahren etwas über die Heilkräfte einzelner Pflanzen. Nabu Mitglieder und Interessierte treffen sich um 19.30 Uhr an der Lethe-Brücke vor der Wassermühle. Festes Schuhwerk und ca. 2 Stunden sind einzuplanen. Die Teilnahme ist kostenlos

Projekte und Aktionen

Schwalbenschutz:
Am 25.05.19 überreichte Kelvin Witte vom NABU Wardenburg, an Herrn Jens Brinkmamn aus Westerholt die Auszeichnung 'Hier sind Schwalben willkommen' in Form einer Plakette und einer Urkunde (Foto rechts).
Am 11.07.18 überreichte Kelvin Witte, der Schwalbenbeauftragte des NABU Wardenburg, an Herrn Rolf Martens aus Oberlethe die Auszeichnung 'Hier sind Schwalben willkommen' in Form einer Plakette und einer Urkunde.
Am 07.07.2018 erhielt Familie Cordes aus Littel dieselbe Auszeichnung für ihr schwalbenfreundliches Haus (Foto rechts unten).

Am 15.03.2018 gab es einen Vortrag 'Schwalben Willkommen' im Wardenburger Hof und am 17.03. folgte die kostenlose Abgabe von Kunstnestern für Rauch- und Mehlschwalben (gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung).  Bei dieser Gelegenheit wurden auch Spatzen-Reihenhäuser verteilt; diese Nisthilfen hatten Ehrenamtliche des NABU Wardenburg selbst gebaut.

Die Aktionen zum Schwalbenschutz werden durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert!

Vier Wardenburger Rauchschwalben
Vier Wardenburger Rauchschwalben

#SaturdayforFuture - Wardenburg ploggt
Hey, Du – ja genau Du! Willst Du auch nicht nur zuschauen oder darüber reden sondern mit anpacken, Deine Umwelt zu schützen und sie sauber zu halten? Dann mach mit! Wir, junge Leute aus der gesamten Gemeinde Wardenburg, treffen uns an jedem 1. Samstag im Monat von 11.00 – 12.00 Uhr zum 'Ploggen' oder 'Trash-Walken'.

Sa. 4. Mai 2019 • Wardenburger Glockenturm
Sa. 1. Juni 2019 • Grundschule Achternmeer
Sa. 6. Juli 2019 • Jugendzentrum am Everkamp/Hallenbad
Sa. 3. August 2019 • Alte Ziegelei in Westerholt
Sa. 11. September 2019 • Bauwagen Hundsmühlen (neben Edeka)
Sa. 5. September 2019 • Ortseingang Tungeln (Hunte-Parkplatz)
Sa. 2. November 2019 • Schafstall Astrup
Für Mülltüten, Müllgreifer und Getränke ist gesorgt. Bring Handschuhe, gute Laune und eine Warnweste mit. Auch ältere Leute dürfen sich gern beteiligen. 1 Stunde Einsatz für unsere Umwelt. Mach mit – wir freuen uns auf Dich!

 

Schwalbenfreundliches Haus: Noch kennen wir sie vor allem als Flugkünstler und Sommerboten: Schwalben. Doch in Deutschland gibt es sie immer seltener. Mit der Aktion 'Schwalbenfreundliches Haus' will der NABU diesem Trend entgegenwirken und zeichnet bundesweit Menschen aus, die an ihren Häusern die gefiederten Glücksbringer willkommen heißen.


'Eine der Hauptursachen für den Rückgang der Schwalben ist der Verlust an Plätzen, an denen sie brüten können. Außerdem werden auch ihre Nahrungsgrundlagen, die Fluginsekten, knapp', sagt Kelvin Witte vom NABU Wardenburg . In unseren Städten und Dörfern verschwinden außerdem zusehends Nester durch unbedachte Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden. Häufig werden die Nester leider auch illegal beseitigt – und das, obwohl Schwalben streng geschützt sind und das Zerstören ihrer Brutstätten unter Strafe steht. Gleichzeitig wird unsere Landwirtschaft immer stärker intensiviert. Höfe und Betriebe unterliegen heute strengeren Hygieneanforderungen als früher. Moderne Viehställe und Scheunen sind deshalb oft verschlossen und bieten Schwalben keine Einflugmöglichkeiten mehr. Feldwege, Einfahrten und Dorfplätze werden immer öfter zubetoniert, sodass unsere Glücksbringer weniger Pfützen und den daraus benötigten Lehm für ihren Nestbau finden. Zudem gibt es durch Monokulturen auf dem Acker, den Rückgang der Weidewirtschaft und den Einsatz von Pestiziden immer weniger fliegende Insekten.


Mit der Aktion 'Schwalbenfreundliches Haus' möchte der NABU Wardenburg dazu beitragen, die Akzeptanz für Schwalben und ihre Nester in der Nähe des Menschen zu erhöhen sowie bestehende Brutplätze zu erhalten und neue zu schaffen.  Bewerben können sich Hausbesitzer, die das Brutgeschehen der wendigen Flugkünstler und Sommerboten dulden und fördern, ganz gleich, ob es sich bei dem Gebäude um ein Wohnhaus, Pension, Geschäft, Pferde- oder Bauernhof oder Fabrikgebäude handelt.

Steinkauz (Foto: D. Schmidt)
Steinkauz (Foto: D. Schmidt)

Eulen und Käuze: Unbemerkt und heimlich leben sie in der Nähe des Menschen, jedoch sind sie als Kulturfolger auf den Menschen angewiesen: Steinkäuze benötigen artenreiches Grünland und alte Obstbäume mit Baumhöhlen als Brutplatz. Schleiereulen dagegen bewohnten früher häufig die Giebel alter Bauernhäuser und halfen als Mäusejäger den Landwirten. Jedoch gehen immer mehr Brut- und Nahrungsstätten verloren, sodass es immer wichtiger wird, wenn Menschen den Lebensraum von Eulen schützen. Maßnahmen für den Erhalt der Lebensräume für Eulen können ganz unterschiedlich sein. Beispielsweise können alte Eulenfluchten geöffnet oder Nisthilfen für Schleiereulen angebracht werden. Genauso helfen kann aber der Erhalt alter Obstbäume oder das Aufhängen von Steinkauzröhren. Wer etwas für die heimischen Eulen tun möchte oder bereits aktiv ist, was den Eulenschutz betrifft, kann sich beim NABU Wardenburg melden, Wir beraten auch gerne, was man vor Ort noch für Schleiereule & Co. tun kann.

Frühlingsmarkt Wardenburg: Wir vom NABU Wardenburg werden auf dem Frühlingsmark in Wardenburg am 31.3.19 auch mit einem Stand sowie einer Handysammelbox für mehr Nachhaltigkeit vertreten sein. Mit Informationen rund um den Natur- und Umweltschutz sowie Terminen für die nächsten Monate werden Kelvin Witte und weitere Mitglieder der NABU-Gruppe Wardenburg den Besuchern für Fragen zur Verfügung stehen.

Storchennest: Am 25.2.19 hat der NABU Wardenburg in Zusammenarbeit mit dem Ziegeleiverein Westerholt und dem Bürgerverein Westerholt ein Storchenest auf einem kleinen Schornstein in 19 m Höhe befestigt. Der Bürgerverein Westerholt wurde vertreten durch den 1. Vors. Claus Oeltjebruns, der Ziegeleiverein durch den 1.Vors. Edgar Ruhm und weiteren Personen sowie der NABU Ortsgruppe Wardenburg durch Kelvin und Helmut Witte.

 

Ein besonderer Dank geht an das Werkstatt-Projekt LEB aus Wildeshausen die das Nest gebaut haben.
Und an die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg, die den Hubsteiger finanziert haben.

Schleiereulen: Am 24. November haben Kelvin Witte, Klaus Kieler (beide NABU Wardenburg) und Hansjürgen Festerling - der Schleiereulenexperte des NABU Oldenburger Land - einen neuen Schleiereulenkasten in Achternmeer angebracht.

 

Auf dem Foto: Kelvin Witte und Hansjürgen Festerling

NABU-Radtour durch die Gemeinde: Am 16. August führte Walter Borchers vom NABU Wardenburg eine große Gruppe per Radtour durch die Ortschaften Astrup, Charlottendorf West und Ost und Littel.

 

Alleen, Ackerrandstreifen, Waldpflanzungen, Windschutzstreifen, Feucht - Biotope in der Letheniederung  und  andere ökologisch interessante Flächen wurden während dieser Radtour besucht.

Handy´s für die Havel: Im Foyer des Wardenburger Rathauses stellt der NABU eine Handy-Sammelbox bereit. Jedes abgegebene Handy - egal ob es funktioniert oder nicht - erbringt in Kooperation mit 'Telefonica' einen Spendenbetrag für das große NABU-Projekt 'Renaturierung der Unteren Havel'!

 

Infos zum Havelprojekt...

Wildblumenwiese: Im September 2017 wurde an der Achternmeerer Straße mit dem NABU Wardenburg eine Wildblumenwiese angelegt.

Wohnen unter der Brücke: Ende April 2017 wurden an drei Huntebrücken durch den NABU Wardenburg Nisthilfen für Schwalben und Bachstelzen angebracht.

 

Wir hoffen, dass schon in dieser Saison die ersten Brückenbewohner einziehen werden...

Stabile Montage  ist zwingend - Schleiereulenkästen sind ziemlich groß...
Stabile Montage ist zwingend - Schleiereulenkästen sind ziemlich groß...

Schleiereulenkasten: In einer privaten Scheune in der Achterneerer Str. wurde im Februar durch den NABU Wardenburg eine professionelle Nisthilfe für Schleiereulen installiert.

 

Die Schleiereule war einst häufiger Brutvogel in Scheunen und Kirchtürmen der Region. In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände aufgrund moderner Bauweisen und Veränderungen in der Kulturlandschaft jedoch stark zurückgegangen.

 

Weitere Infos im Pressetext...

Walzen nach der Aussaat...
Walzen nach der Aussaat...

Feldsperlinge: Im April 2016 wurde gemeinsam mit Schülern der Letheschule ein Blühstreifen für Feldsperlinge (und andere Vögel) angelegt. Auf einem privat zur Verfügung gestellten Gelände bei Achternholt wurden etwa 400 qm mit heimischem, regional erzeugtem Saatgut für Feldraine besät (s. Foto oben).

 

Das Saatgut wurde durch den NABU im Zuge des Projektes 'Feldsperlinge - Vögel des Siedlungsrandes' kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nun hoffen wir, dass sich der Sreifen gut entwickelt - damit sich die Feldsperlinge auf dem Gelände wirklich wohl fühlen, wurden gleich noch mehrere Nistkästen aufgehängt.

Einsatz für bedrohte Insekten: Mit Bohrmaschine, Rosenschere und selbst gebrannten Bienenniststeinen rückten die Ehrenamtlichen des NABU Wardenburg im Juli 2016 der renovierungsbedürftigen Insektennisthilfe auf dem Gelände des Ziegeleimuseums Westerholt zu Leibe. Bei dieser Aktion wurden einige 'Bausünden' korrigiert (nicht alle gut gemeinten Hilfen für Insekten sind wirklich sinnvoll), altes Material ausgetauscht und die Anlage um neue Elemente ergänzt.

 

Der Einsatz wurde von Kristin Böhm, Projektleiterin von 'Plan Bee' beim Oldenburger NABU fachkundig begleitet, so dass alle Teilnehmer auch gleich wichtige Infos mit nach Hause nehmen konnten.