NABU Varel

Landkreis Friesland

Blühstreifen in Schwabes Garten (Foto: Börjes-Meinardus)
Blühstreifen in Schwabes Garten (Foto: Börjes-Meinardus)

Kontakt:

 

Vorübergehend bitte die NABU-Geschäftsstelle in Oldenburg ansprechen:

Tel. 0441-25600
mail@nabu-oldenburg.de

 

Veranstaltungen und Termine

Regelmäßiges Treffen: Der NABU Varel trifft sich jeweils am zweiten Mittwoch des Monats um 19.30 Uhr im Tivoli (Windallee 21). Interessierte sind immer herzlich willkommen. Eintritt frei.

Naturschutz Flora

Lebendiger Friedhof (Tekla Michel): Dieses ursprünglich durch den NABU Oldenburger Land und die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Varel iniziierte Projekt führte unter anderem zu praktischen Naturschutzmaßnahmen auf dem Vareler Friedhof - nach Abschluss der durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung geförderten Projektphase hat der NABU Varel die langfristige Pflege und Weiterentwicklung dieser Maßnahmen übernommen. Weitere Infos zum Projekt 'Lebendiger Friedhof' (Archivseite)...

 

Am 17. Juni 2017 wurde dieses NABU-Projekt im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Diese große Ehre trifft natürlich nicht nur den NABU Varel, sondern ebenso unseren langjährigen Projektpartner, die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Varel. Die Auszeichnung erfolgte im Zusammenschluss mit dem Vareler NABU-Projekt 'Lebensraum Kirchturm'.

 

Im Juni 2019 wurde nun bekanntgegeben, dass dieses immer noch laufende Projekt erneut durch die UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet wird!

 

Das Umweltteam der Ev.-luth. Kirchengemeinde und der NABU-Varel haben sich vor einiger Zeit den Kirchhügel rund um die Schlosskirche vorgenommen, um Insekten und Vögeln in der Stadt einen Lebensraum zu erhalten und damit die Biodiversität zu fördern. Dazu wurden insektenfreundliche Büsche und Stauden gepflanzt, ein Insektenhotel aufgebaut sowie sieben heimische Obstbäume gepflanzt. Beide Gruppen erhielten dafür jetzt wiederum eine Auszeichnung von der UN-Dekade 'Biologische Vielfalt'!

Schwabes Garten: Der Betreuungsvertrag mit der Stadt Varel wurde zum Ende des Jahres gekündigt.

Das Fotobüchlein in der dritten Auflage des NABU Varel
Das Fotobüchlein in der dritten Auflage des NABU Varel

Alleen (Martin Heinze): Alle Alleen, die von uns gemeldet wurden, sind vom Nieders. Heimatbund

vor Ort überprüft worden. Das Ergebnis ist bei www.alleen-Niedersachsen.de zu besichtigen und zeigt: Varel - Stadt der 50 Alleen - ragt niedersachsenweit durchaus heraus. Hier ist ein Schatz, den es zu bewahren gilt.

 

Die von uns gemeldete Allee in der Meedenstraße (Varel-Moorhausen) wurde vom 'Niedersächsischen Heimatbund' zur Allee des Monats November 2016 gekürt!

 

 

Naturschutz Fauna

Hautflügler (Ilse Endjer): Die evangelische Kirchengemeinde ist dabei, das Umfeld der Vareler Schlosskirche ökologisch aufzuwerten. Unter anderem wurde ein imposantes Insektenhotel errichtet. Dabei hat sich der NABU Varel vor allem beratend beteiligt. Denn damit die angebotenen Nisthilfen auch tatsächlich von Nutzen sind, braucht man schon ein wenig 'Spezialistenwissen'...

 

 

Amphibienschutz (Christiana & Dietmar Kohlrenken):  Kaum sind ein paar mildere und frostfreie Tage zu verzeichnen, schon sind Frösche und Kröten wieder unterwegs - mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde betreut der NABU Varel auch in diesem Jahr wieder einen Amphibienschutzzaun .

 

Im Foto rechts das 'Amphibien-Team' 2018.

Ein Link zu einem Filmbericht des 'Friesischen Rundfunks'...

Förderung von Greifvögeln und Eulen (Ilse Endjer): Zur Sicherung der Biodiversität wurde zusammen mit der ev. Kirchengemeinde 2013 das Projekt 'Lebensraum Kirchturm' mit einer Nisthilfe für Turmfalken im Turm der Schlosskirche gestartet. Die Turmfalken sind mittlerweile da.

 

Wallheckenschutz (Gabriele Rosta): Ein für unsere Landschaft wesentliches und dringendes Thema. Demnächst mehr Infos an dieser Stelle...

 

 

Nutztiere (Hanspeter Boos): Aktuelle Planungen zur Einrichtung von Hähnchenmastställen werden hinterfragt

Mauersegler und Schwalben (z.Z. unbesetzt): Der NABU kümmert sich um Mauersegler - an verschiedenen Gebäuden in Varel wurden spezielle Nisthilfen angebracht, zuletzt am Lothar-Meyer-Gymnasium über dem Schulhof und im Turm der Katholischen Schule.

 

Seit 2014 wurden in Varel 'und umzu' insgesamt 20 Plaketten 'Schwalben willkommen' vergeben. Der Entwässerungsverband, der am Pumpwerk am Vareler Hafen die größte Mehlschwalbenkolonie Varels beherbergt, war unter den ersten Empfängern.

 

Das von Stefan Cibis gebaute Schwalbenhaus wurde 2015 in Dangast aufgestellt (s. Foto links). Leider hat das Mehlschwalbenhaus,  das übrigens in Oldenburg nachgebaut wurde, bis heute noch keine Bewohner gefunden.

Umweltschutz

Neue Althandy-Sammlerin Karolin Thomisch mit Inhaber von Handydoktor M. Schramm
Neue Althandy-Sammlerin Karolin Thomisch mit Inhaber von Handydoktor M. Schramm

Handy- & Smartphone-Sammlung (Karolin Thomisch): Karolin Thomisch übernimmt die Smartphones von den Sammelstellen Telefoncenter Herbst, Euronics und Handydoktor und führt sie der Verwertung zu. Die Erlöse kommen der NABU-Insektenförderung zugute.

Renaturierung der Leke (z.Z. unbesetzt): Die Lage ist schwierig und komplex. Mittlerweile ist ein erster Versuch gescheitert und ein zweiter steckengeblieben.

 

Abfallwirtschaft: Aufgrund einer NABU-Initiative wird seit Beginn 2018 auf dem Wertstoffhof Varel-Hohenberge Kompost für den Südkreis angeboten. Hoffentlich machen viele Gartenbesitzer davon regen Gebrauch unter Verzicht auf klimaschädlichen Torf.

Klimaschutz

Klimaschutz (Martin Heinze, Hanspeter Boos): 25 Jahre nach der Klimarahmenkonvention von Rio de Janeiro und nach 5 Jahren verschiedener vergeblicher Anläufe, Klimaschutz in Varel zu initiieren, hat der NABU Varel am 17.07.17 einen Antrag an den Rat gestellt, ein Klimaschutzkonzept zu beschließen. Statt eines Klimaschutzkonzepts wurde jedoch am 05.02.19 eine 'Fokusberatung' beschlossen.


Sonstiges

Landklau: Aufgrund eines NABU-Antrags wurden 2017 'überackerte' Ränder städtischer Wege in der Gesamtgröße eines halben Fußballfeldes eingezogen und werden entweder zu Blühstreifen oder Baumreihen umgeformt oder als Rain der natürlichen Entwicklung überlassen. Zusätzlich plant die Stadt die Anlage einer größeren Blühfläche im Bereich der ehemaligen Kaserne.