NABU Sande

Landkreis Friesland

Kontakt:

 

Konrad Sieg


Tel.: 04422-3989
konrad.sieg@t-online.de

Veranstaltungen und Termine

Gründungstreffen des NABU Sande; links im Bild Bürgermeister Stephan Eiklenborg und Rolf Grösch
Gründungstreffen des NABU Sande; links im Bild Bürgermeister Stephan Eiklenborg und Rolf Grösch

Das regelmäßige Monatstreffen findet immer am 3. Mittwoch um 19.30 Uhr Gaststätte Zur Scharfen Ecke, Hauptstraße 90, Sande statt.

 

10.08.2019, 10.00 Uhr: Freizeitpassaktion der Gemeinde Sande; unter dem Motto 'Ein(k)blick in die Natur' wollen wir mit den Schülerinnen und Schülern mit der Kamera oder dem Handy auf dem Gut-Altmarienhausen auf Entdeckungstour durch die Natur gehen.

 

17. 08.2019, 15.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, Freizeitpass-Akton: Wir beteiligen uns an der Freizeitpassaktion der Gemeinde Sande. Wir wollen den Lebensraum der Salzwiesen und die unberührte Natur kennenlernen. Es gibt viele faszinierende Pflanzen und kleine Bewohner am Boden zu bestaunen. Mit Glück sind auch Vogelschwärme zu beobachten. Die Führung erfolgt durch Michael Hintze (WAU).

Projekte und Aktionen

Fahrrad-Exkursionen: Mit dem Fahrrad wurden naturschutzrelevante Punkte in Sande und Neustadtgödens erkundet An zwei Tagen besichtigten Mitglieder der NABU-Ortsgruppe das Gut Altmarienhausen, den Sander See, die Baustelle der Bahnumgehung, Blühstreifen, Regenauffangbecken, die Spülteiche in Neustadtgödens und Insektenhotels. Dabei wurde festgestellt, dass mehrere Insektenhotels überarbeitet werden müssten. Auch gibt es in Sande in den Waldflächen kaum Nisthilfen für Vögel. In diesen Bereichen werden wir in den nächsten Wochen und Monaten aktiv werden. Geplante Maßnahmen sind u. a. die Ausbesserung des Insektenhotels auf dem Gut Altmarienhausen, das Aufstellen eines Insektenhotels an der Grundschule Neustadtgödens und das Anbringen von Nistkästen für die Vögel.

Besuch im Fledermausbunker
Besuch im Fledermausbunker

Fledermäuse: Am Sonntag, den 24.02.2019 besichtigten Mitglieder der Nabu-Ortsgruppe Sande die 2007 vom BUND und der 'Naturschutzstiftung Region Friesland, Wittmund, Wilhelmshaven' für Fledermäuse hergerichtete Überwinterungshilfen.

 

Laut Bernd Pannbacker, Fledermausbeauftragter des Landkreieses Friesland, berichtete, dass alle heimischen Fledermäuse auf der Roten Liste für bedrohte Tierarten stehen. Es mangelt den Fledermäusen an Unterschlupfmöglichkeiten, da Gebäude immer besser abgedichtet und isoliert werden. Ebenso werden alte Bunker häufig zugemauert. Eine weitere Bedrohung ihrer Lebensgrundlage ist die moderne Landwirtschaft mit der Anwendung von Pestiziden.

 

In den drei Bunkern in Cäciliengroden leben Wasser-, Fransen- und Langohrfledermäuse. Jedes Jahr im Januar und Februar werden die überwinternden Fledermäuse gezählt. Bernd Pannbacker: 'In diesem Jahr wurden in den drei Bunkern in Cäciliengroden 51 Fledermäuse gezählt. Damit ist dies derzeit das beste Winterquartier in Friesland'. Die Zahl der überwinternden Fledermäuse ist stetig gewachsen. Im Jahre 2007 wurden 2 und 2008 wurden 18 Fledermäuse gezählt.

 

Fledermäuse bevorzugen kühle, frostfreie und sehr feuchte Räume. Die gute Belegung der Bunker bestätigt, dass sie hier gute Bedingungen vorfinden und wie wichtig die Überwinterungshilfen für das Überleben der Fledermäuse sind. Die NABU-Ortsgruppe Sande wird sich weiter mit dem Thema Lebensräume für Fledermäuse beschäftigen.

Schwalben willkommen! Am Donnerstag, den 16.08.2018 überreichten Anja Reents, Roland Becker (Nabu-Schortens) und Konrad Sieg (Nabu-Sande) Frau Heidi Rüther in Sande-Cäciliengroden zum Dank für ihr besonderes Engagement zum Schutz der Schwalben eine Urkunde und die Plakette 'Hier sind Schwalben willkommen'.

 

Das Foto der Übergabe zeigt Frau Rüther mit Roland Becker. Lange Jahre bietet Frau Rüther den Schwalben schon die Möglichkeit auf dem Dachboden zu Brüten. Dies wird von vielen Schwalbenpaaren immer wieder gern angenommen. Auf dem Dachboden können die Schwalben in Ruhe und ungestört ihre Brut aufziehen. Hier zeigt sich mal wieder, dass Naturschutz viel Freude bereiten kann. Auch auf diesem Wege sagen der Nabu-Schortens und der Nabu-Sande nochmals herzlichen Dank.Wir freuen uns auf weitere Hinweise zu erfolgreichem Schwalbenschutz...