NABU-Biotope

Kleinode in bedrängter Landschaft

Intakte Lebensräume sind die Basis für effektiven Artenschutz. Viele gefährdete Arten finden sich dann an solchen Orten ein, ohne dass besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen - manche brauchen etwas Hilfe...

 

Dazu gehört oftmals nicht nur ein langer Atem und viel Arbeit, die unsere ehrenamtlich Aktiven in ihrer Freizeit leisten - die Flächen sind auch langfristig aus dem Druck der gewerblichen Nutzung zu nehmen.

 

Dazu hat der NABU bundesweit und auch in der Oldenburger Region viele Flächen angekauft, so dass sie nachhaltig und ohne zukünftige Gefährdungen entwickelt werden können. Von kleinen Biotopen zu großflächigen Schutzgebieten ist das ein weites Spektrum. In unserer Region haben wir uns konkret mehrere Schwerpunkte gesetzt:

 

Wiesenvogelschutz: Hier sind vor allem die Bornhorster Wiesen zu nennen - ein mehrfach geschütztes Areal von winterlich überschwemmtem Grünland an Oldenburgs Ostflanke. Inmitten dieses Naturschutzgebietes besitzt der NABU inzwischen etwa 10 ha Feuchtwiesen. Vorkommen von Brut- und Rastvögeln bestimmen hier die Entwicklungsziele - mehr...

 

Reptilienschutz: Im Loyermoor bei Rastede werden über 20 ha ehemaliges Moorland durch den NABU und verschiedene Behörden kooperativ geschützt und gepflegt, so dass sich hier ein wertvolles Areal für Eidechsen, Ringelnattern und Kreuzottern entwickelt hat - mehr...

 

Obstwiesen: Als einer der artenreichsten Lebensräume in unseren Breiten liegen uns der Erhalt alter Obstbestände und die Neuanlage solcher Flächen ganz besonders am Herzen. Vier Streuobstbestände am Rande Oldenburgs und ein alter Obstgarten in der Innenstadt werden seit Jahren durch NABU-Aktive gepflegt und genutzt - mehr...